Lesung und Diskussion mit der Autorin Helena Barop am 05.05.2026 um 11Uhr
Synopsis des Buches:
Was patriarchale Machtstrukturen mit Gewalt unter der Geburt und Geburten mit Vorstellungen von Weiblichkeit zu tun haben:
Obwohl Geburten zentral für unser gesellschaftliches Zusammenleben und Fortbestehen sind, bleiben konkrete Erfahrungen des Geborenwerdens und Gebärens oft im Dunkeln und werden im öffentlichen Diskurs häufig als »Nischenthema« oder spezielle Ausnahmeerfahrung mit begrenzter gesellschaftlicher Relevanz diskutiert. Helena Barop findet die Ursachen dafür in einer bis heute nachwirkenden Kultur der Bevormundung von Schwangeren unter der Geburt. Sie offenbart, dass gewaltvolle Geburtserlebnisse in einer langen Tradition ungleicher Machtverhältnisse und patriarchaler Strukturen stehen. Barops brillant erzählte feministische Geschichte der Geburt lässt uns vergangene Zeiten bereisen, räumt Mythen und Missverständnisse aus dem Weg und stellt die vermeintlichen Gewissheiten unserer Gegenwart und Idealbilder einer »normalen Geburt« infrage. Sie zeigt, wie sich die Umstände der Geburt im Lauf der Jahrhunderte immer wieder verändert haben, und dass Frau und Kind dabei erst seit Kurzem selbstbestimmt im Zentrum stehen. Und so ist Barops Buch nicht nur eine Tour-de-Force durch die Kreißsäle der Geschichte, sondern eine Geschichte der Unterdrückung und der Ermächtigung, die uns alle betrifft: Denn Geburten prägen wie kaum ein anderes Ereignis unsere Vorstellungen von Weiblichkeit.
VERANSTALTUNG: Lesung und Diskussion der Autorin Helena Barop zu ihrem neuen Buch „MYTHEN, MACHT & MUTTERMUND – Eine feministische Geschichte der Geburt“
TERMIN: 05.05.2026
WANN: 11.00 Uhr
WO: Haus für Geburt und Gesundheit, Grootsruhe 2, 20537 Hamburg
ANMELDUNG: Um eine vorherige Anmeldung an info@geburtundgesundheit.hamburg wird gebeten.
EINTRITT: Es wird um ein freiwilliges Eintrittsgeld gebeten.
Menschen zahlen, was sie können und wollen und orientieren sich dabei an den Eintrittsgeldern, die sie anderswo (sozial gestaffelt) zahlen.