Häufige Fragen | FAQ

Wie kann ich mich bei euch anmelden?

Am einfachsten erreicht ihr uns per E-Mail.

Bitte nutzt – je nach Anliegen – die folgende Adresse:

Monatlich findet ein Info evening statt, die Termine findet ihr auf der Website.

Ist die Teilnahme am Infoabend Voraussetzung für die Betreuung bei euch?

Nein, der Infoabend ist keine Voraussetzung für die Betreuung. Gern vereinbaren wir auch individuelle Ersttermine unabhängig vom Infoabend.

Ab wann kann man sich anmelden? Bis wann kann man sich für eine Geburt anmelden? Habt Ihr freie Plätze?

Schon vor einer geplanten Schwangerschaft, könnt ihr bei Bedarf einen Termin zur Hebammenberatung zum Kinderwunsch vereinbaren. Wenn ihr schon schwanger seid, freuen wir uns jederzeit über eure Anfrage. Ob direkt nach dem positiven Schwangerschaftstest oder später in der Schwangerschaft, alles ist möglich, sofern wir Kapazitäten haben. Anfragen für Geburtsbegleitungen können wir spätestens bis zur 36. Schwangerschaftswoche annehmen.

Manchmal reift der Wunsch nach einer Geburt im Geburtshaus erst im Laufe der Schwangerschaft. Auch in sehr ausgelasteten Monaten werden auch kurzfristig mitunter Plätze frei, daher lohnt es sich immer nachzufragen.

Kann ich Termine bei euch haben, obwohl ich eine Klinikgeburt plane?

Sehr gerne begleiten wir dich in der Schwangerschaft, auch wenn keine Geburtshausgeburt geplant ist.

Zusätzlich zu unseren Kursen and Informationsveranstaltungen bieten wir auch Schwangerenvorsorge, Beratungsgespräche und Hilfeleistung bei Beschwerden innerhalb eines festen Teams an.

Dürfen Begleitpersonen zu den Terminen mitkommen?

Ja, sehr gerne!
Du entscheidest selbst, wer und wie viele Personen dich begleiten.

Welche Sprachen sprecht ihr?

Unser gesamtes Team spricht Deutsch und fließend Englisch. Zudem sprechen einige Hebammen Spanisch, Farsi und Französisch. Bei Bedarf arbeiten wir mit Sprachmittler:innen zusammen und können diese auch organisieren.

Aufgrund eines Namens ist für uns nicht erkennbar in welcher Sprache du dich wohlfühlst. Bitte gib bei einer Anfrage an, ob du eine Sprachmittlung in Anspruch nehmen möchtest und wir schauen, wann und wie wir diese organisieren können.

Was macht eigentlich eine Hebamme?

Eine hebammenbegleitete Schwangerschaft bedeutet für euch, dass wir uns viel Zeit nehmen, um auf eure individuellen Bedürfnisse einzugehen und die vielen Themen, die auf euch zukommen in Ruhe besprechen können.

Wir vermitteln Informationen und ermutigen euch dazu, für euch und euer Kind eure eigenen Entscheidungen zu treffen, sodass ihr die Zeit der Schwangerschaft gestärkt und hoffentlich selbstbestimmt erleben könnt. Die Hebammenbegleitung in einem kleinen Hebammenteam bedeutet auch, dass wir eine kontinuierliche Begleitung anbieten können und ein Vertrauensverhältnis entstehen kann.

Hebammen sind dafür ausgebildet, alle relevanten Untersuchungen einer Vorsorge während der Schwangerschaft nach der Mutterschaftsrichtlinie eigenverantwortlich und selbständig durchzuführen. Hierzu gehört z.B. Erhebung des Blutdrucks, Urintestungen und Blutuntersuchungen. Durch die äußere Untersuchung können wir die Lage des Babys feststellen, wie schwer es voraussichtlich ist und ob ausreichend Fruchtwasser vorhanden ist. Wir zeigen dir und euch gerne, wie ihr selbst das Baby im Bauch ertasten könnt und integrieren dein Wissen über dein Baby und deinen Körper mit in die Vorsorgeuntersuchung ein. Denn du bist die Expertin deiner Schwangerschaft!

Wusstet ihr, dass eine intensive psychosoziale Begleitung durch Hebammen das Risiko für Frühgeburten verringern kann?

Was sind die Vorteile einer hebammenbegleiteten Schwangerschaft?


Eine hebammenbegleitete Schwangerschaft bedeutet für euch, dass wir uns viel Zeit nehmen, um auf eure individuellen Bedürfnisse einzugehen und die vielen Themen, die auf euch zukommen, in Ruhe zu besprechen.

Wir vermitteln Informationen und ermutigen euch dazu, für euch und euer Kind eigene Entscheidungen zu treffen, sodass ihr die Zeit der Schwangerschaft gestärkt und möglichst selbstbestimmt erleben könnt. Die Begleitung in einem kleinen Hebammenteam ermöglicht außerdem Kontinuität und schafft Raum für ein vertrauensvolles Miteinander.

Hebammen sind dafür ausgebildet, alle relevanten Untersuchungen der Vorsorge während der Schwangerschaft gemäß Mutterschaftsrichtlinie eigenverantwortlich durchzuführen. Dazu gehören zum Beispiel die Messung des Blutdrucks, Urinuntersuchungen und Blutabnahmen. Durch die äußere Untersuchung können wir die Lage des Babys einschätzen, sein voraussichtliches Gewicht bestimmen und beurteilen, ob ausreichend Fruchtwasser vorhanden ist.

Wir zeigen dir und euch gerne, wie ihr euer Baby im Bauch selbst ertasten könnt, und beziehen dein Wissen über deinen Körper aktiv in die Vorsorge mit ein. Denn du bist die Expertin deiner Schwangerschaft.

Wusstet ihr, dass eine intensive psychosoziale Begleitung durch Hebammen das Risiko für Frühgeburten verringern kann?

Könnt Ihr uns bei Schwangerschaftsbeschwerden beraten und unterstützen?

Ja.
Wir beraten und unterstützen euch bei typischen Schwangerschaftsbeschwerden mit natürlichen und ganzheitlichen Methoden. Bei Bedarf verweisen wir zur medizinischen Abklärung weiter. Wir haben ein gutes Netzwerk etabliert.

Wie lange betreut ihr im Wochenbett?

Unsere Betreuungskonzepte nach der Geburt im Wochenbett sind sehr unterschiedlich. Je nach Wohnort, also Entfernung zum Geburtshaus und Kapazitäten können wir euch mit Hausbesuchen im Wochenbett begleiten.

Weitere Informationen zum Wochenbett findest du auf unserer Unterseite zum Thema Wochenbett

Mitunter werden nur die ersten Tage aufsuchend zu Hause begleitet oder wir geben direkt an eine externe Hebamme, die du während der Schwangerschaft gefunden hast, ab.

Es gibt immer die Möglichkeit Termine bei uns im Geburtshaus zu vereinbaren, auch kurzfristig und auch wenn du vorher nicht bei uns in Betreuung bist. Weitere Infos findest du auf der Seite zu unserer MIDWIFE OUTPATIENT CLINIC

Wie oft kommt die Hebamme im Wochenbett?

Abhängig von dem mit dir oder euch vereinbarten Betreuungskonzeptes kommt eine unserer Hebammen in den ersten 1-2 Wochen engmaschig alle 1-3 Tage (je nach Bedarf) zu euch. Anschließend vergrößern sich die Abstände bis auf einmal wöchentlich.

Nach dem Abschlusstermin im Wochenbett, besteht weiterhin die Möglichkeit Termine mit einer Hebamme zu vereinbaren, innerhalb der ersten 9 Monate nach Geburt. Über diesen Zeitraum hinaus sind auch Termine möglich, allerdings auf eigene Kosten, da diese nicht mehr von der Krankenkasse übernommen werden.

Wie können wir Euch am besten kontaktieren?

Wenn ihr bereits bei uns in Betreuung seid, bekommt ihr von eurem Hebammenteam Infos zur Kontaktaufnahme: eine Emailadresse und die Telefonnummer für die Hebammensprechstunde.
Diese wird in deinem Schwangerschaftspass (Mutterpass) auf der ersten Seite vermerkt.

Was ist ein Geburtshaus?

Ein Geburtshaus ist eine hebammengeleitete Einrichtung, in der physiologisch verlaufende Geburten außerhalb vom Krankenhaus begleitet werden können. Laut Sozialgesetzbuch (SGB V) hat jede schwangere Person das Recht ihren Geburtsort frei zu wählen.

Zusätzlich zur Möglichkeit der Geburtsbetreuung bieten wir viele weitere Offers in der Schwangerschaft, im Wochenbett und darüber hinaus an.

Was sind die Vorteile bei Euch zu gebären?

Ruhige, familiäre Atmosphäre

Kein Klinikstress, keine Hektik – unsere Gebärraume sind warm, ruhig und indirekt beleuchtet. Geborgenheit, Ungestörtheit und eine angenehme Atmosphäre hilft dir, dich sicher zu fühlen und fördert den natürlichen Ablauf der Geburt durch die optimale Ausschüttung der Geburtshormone.

1:1-Betreuung durch Hebammen

Du wirst kontinuierlich von einer Hebamme begleitet, die du schon aus der Schwangerschaft kennst. Diese Art der Betreuung kann den Bedarf an Schmerzmitteln reduzieren.

Weniger medizinische Eingriffe

Geburtshäuser arbeiten sehr interventionsarm. Unser Fokus liegt darauf, die natürlichen Abläufe der Geburt zu unterstützen – zum Beispiel, indem wir durch gezielte Übungen und Geburtspositionen dem Baby den Weg durch das Becken erleichtern.

Selbstbestimmte, aktive Geburt

Du kannst dich frei bewegen, Gebärpositionen wählen, die große Gebärwanne nutzen und deinen Rhythmus finden. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen.

Intensive Nachbetreuung

Nach der Geburt nehmen wir uns Zeit für ein Reflexionsgespräch, in dem wir gemeinsam auf deine Geburt zurückblicken. So hast du die Möglichkeit, Fragen zu stellen und das Erlebte noch einmal in Ruhe zu besprechen. Dieses findet in der Regel 6 bis 8 Wochen nach der Geburt statt.

Begleitpersonen sind mit einbezogen

Begleitpersonen sind aktiv Teil des Geschehens und nicht nur „Besucher“. Wir unterstützen deine Begleitperson darin dich zu unterstützen.

Können alle Menschen im Geburtshaus gebären?

Bei uns im Geburtshaus dürfen physiologisch (normal) verlaufende Geburten begleitet werden. Ob es Gründe gibt, die gegen eine Geburt im Geburtshaus sprechen, gibt der Ausschlusskriterienkatalog des GKV (Spitzenverband der Krankenkassen) vor, an den wir gebunden sind.

Bestimmte Vorerkrankungen oder Komplikationen bei früheren Geburten können eine außerklinische Geburt ausschließen.

Beim Ersttermin im Geburtshaus besprechen wir gemeinsam, ob eine Geburt bei uns möglich ist.

Wie sicher ist eine Geburtshausgeburt?

In einer Pilotstudie im Auftrag des GKV-Spitzenverband wurden die geburtshilflichen Ergebnisse von Geburtshäusern mit den Ergebnissen risikoarmer Geburten im Krankenhaus verglichen.

Kernaussagen der Studie

  • Die Resultate aus Geburtshäusern halten dem Vergleich mit Kliniken stand.
  • In bestimmten Ergebnisparametern (z. B. Interventionsraten) zeigen sich überzeugende bzw. bessere Ergebnisse.
  • Insbesondere bei komplikationsarmen Schwangerschaften sind außerklinische Geburten eine sichere Versorgungsform.

Die Ergebnisse sind hier nachzulesen: 11-11-28 Pilotprojekt Finalversion GKV-SV.doc

Bin ich mit Ende 30 zu alt für eine Geburt im Geburtshaus?

Da jeder Körper und jede Schwangerschaft einzigartig sind, haben wir keine festen Altersgrenzen.

Im Rahmen des Erstgesprächs entscheiden wir gemeinsam, ob eine Geburt im Geburtshaus möglich ist und ob zusätzliche Untersuchungen oder ärztliche Einschätzungen notwendig sind.

Kann ich nach Kaiserschnitt bei euch gebären?

Eine Geburt im Geburtshaus nach einem Kaiserschnitt ist möglich, allerdings nicht nach zwei Kaiserschnitten, wenn zuvor noch keine vaginale Geburt stattgefunden hat.

Eine Schwangerschaft und Geburt nach Kaiserschnitt haben Besonderheiten, über die wir dich bereits zu Beginn der Schwangerschaftsbegleitung informieren. Bevor wir in Rufbereitschaft gehen, prüfen wir erneut, dass alle Voraussetzungen für eine Geburt im Geburtshaus gegeben sind.

Über die Jahre durften wir bereits viele Babys begrüßen, die bei uns im Geburtshaus nach vorherigem Kaiserschnitt geboren wurden.

Kann man sich umentscheiden, wenn man doch nicht im Geburtshaus gebären will oder eine Geburt im Geburtshaus aus medizinischen Gründen nicht möglich ist?

Eine Umentscheidung ist jederzeit und ohne Angabe von Gründen möglich. Es entstehen keine Konsequenzen für euch. Alle zugesagten Hebammenleistungen, wie zum Beispiel die Wochenbettbetreuung, werden weiterhin erbracht.

Wenn die Rufbereitschaft bereits begonnen hat, wird die Rufbereitschaftspauschale nicht zurückerstattet.

Welche Kosten entstehen bei einer Geburtshausgeburt?

Alle Hebammenleistungen werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Für Zusatzleistungen, wie zum Beispiel geburtsvorbereitende Akupunktur, Taping oder andere individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), informieren wir dich vorab transparent über die Kosten.

Bei einer geplanten Geburtshausgeburt fällt eine Rufbereitschaftspauschale an. Sie sichert die ständige Erreichbarkeit der dir vertrauten Hebammen im Geburtszeitraum (3 Wochen vor bis 2 Wochen nach dem errechneten Termin). Die Höhe dieser Leistung liegt im solidarischen Rahmen zwischen 750 und 1.400 Euro, je nach eigener Einschätzung. Ein Teil wird von der Krankenkasse erstattet (zwischen 250 und 1.400 Euro je nach Krankenkasse).

Sollte eure finanzielle Situation herausfordernd sein, gibt es zusätzliche Unterstützungsmöglichkeiten über die Bundesstiftung Mutter und Kind oder unseren gemeinnützigen Verein.

Wir sind überzeugt: Geld sollte niemals der Grund sein, warum eine außerklinische Geburt nicht möglich ist.

Wie ist die medizinische Ausstattung bei der Geburt?

Während der Geburt im Geburtshaus verzichten wir bewusst auf routinemäßige medizinische Interventionen wie einen Wehentropf oder das künstliche Eröffnen der Fruchtblase.

Dennoch verfügen wir über eine medizinische Grundausstattung, um bei unerwarteten Komplikationen sicher reagieren zu können. Dazu gehören unter anderem das Legen eines venösen Zugangs sowie die Gabe von Notfallmedikamenten, etwa um Wehen vorübergehend zu hemmen oder eine stärkere Blutung nach der Geburt zu behandeln.

Zudem sind wir darauf vorbereitet, Neugeborene bei Anpassungsschwierigkeiten zu unterstützen und bei Bedarf Sauerstoff zu verabreichen.

Was geschieht bei Komplikationen während der Geburt?

Sollten sich während der Geburt unerwartete Komplikationen ergeben, ist eine schnelle Verlegung in das 1,3 km entfernte Marienkrankenhaus Hamburg jederzeit möglich. Mit der Klinik arbeiten wir eng und vertrauensvoll zusammen. Der Transport erfolgt per Rettungswagen.

Deine Hebamme begleitet dich bei einer Verlegung in die Klinik und übernimmt eine persönliche Übergabe an das ärztliche Team sowie die Hebammen vor Ort, sodass eine kontinuierliche Betreuung gewährleistet bleibt.

Medizinisch notwendige Erstmaßnahmen – wie das Legen einer Venenverweilkanüle oder die Gabe von Notfallmedikamenten – können bereits von uns Hebammen im Geburtshaus eingeleitet werden.

Sollte ein im Geburtshaus geborenes Baby ärztliche Unterstützung benötigen, besteht eine enge Kooperation mit dem Kinderkrankenhaus Wilhelmstift, sodass auch hier eine nahtlose Weiterbehandlung sichergestellt ist.

Kann ich bei euch eine PDA haben?

Zur Schmerzerleichterung stehen uns im Geburtshaus leichte Schmerzmittel wie zum Beispiel Buscopan zur Verfügung.

Eine PDA, Opiate oder Lachgas können hingegen nur im Krankenhaus in Anspruch genommen werden, da sie aufgrund ihrer Risiken eine intensivere Überwachung und erweiterte Interventionsmöglichkeiten erfordern.

Wusstet du, dass allein die kontinuierliche Anwesenheit einer Hebamme den medikamentösen Schmerzmittelbedarf senken kann?

Gute Erfahrungen machen wir auch mit der schmerzerleichternden Wirkung unserer großen Entspannungswannen sowie mit dem Einsatz bestimmter Positionen, Massagen und gezieltem Druck beziehungsweise Gegendruck.

Darüber hinaus können wir nebenwirkungsarme Methoden wie das TENS-Gerät (Transkutane Elektrische Nervenstimulation) sowie sterile Wasserinjektionen einsetzen.

Wie sind die Wartezeiten vor Terminen?

Wir versuchen, alle Termine pünktlich zu starten. Manchmal brauchen wir jedoch etwas mehr Zeit, um auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Daher kann es gelegentlich zu kleinen Wartezeiten von bis zu 20 Minuten kommen – danke für euer Verständnis!

Wie lange dauert ein Termin bei euch?

Die meisten Termine sind auf 60 Minuten angesetzt. Abhängig vom Inhalt können Termine auch 30 oder 90 Minuten dauern. Die jeweils geplante Dauer können wir euch gerne im Vorfeld mitteilen.

Gibt es Parkplätze bei euch?


Wir haben immer einen Parkplatz frei für Familien, die mit Geburtsbeginn ins Geburtshaus kommen. Darüber hinaus haben wir momentan keine Parkplätze verfügbar.

Direkt vor dem Geburtshaus in der Grootsruhe kann mit Parkscheibe 1 Stunde kostenfrei geparkt werden, mit Parkschein auch länger.